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Use Case im Detail

Zentrale Data Platform (Lakehouse).

Historisch gewachsene Systemlandschaften und isolierte Datensilos blockieren nachhaltige Innovationen. Eine moderne Lakehouse-Architektur bricht diese Silos auf, konsolidiert Ihre Datenstrukturen und schafft eine stark performante "Single Source of Truth", die den Weg für Advanced Analytics und Generative AI ebnet.

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Illustration für Zentrale Data Platform (Lakehouse)

Wann lohnt sich dieser Use Case?

Der typische Engpass (Problem)

  • Über Jahre gewachsene IT-Silos mit Dutzenden Insellösungen, deren Datenstände sich widersprechen und Analysen erschweren.
  • Data Engineers verbringen bis zu 80% ihrer Zeit mit redundanter Datenaufbereitung (Data Prep) anstatt mit wertschöpfender Logik.
  • Fehlende Datenqualität und -historie verhindern den sicheren und wertschöpfenden Einsatz von strategischen KI-Modellen (GIGO).

Die ideale KI-Lösung

Implementierung einer Data-Lakehouse-Architektur (z. B. auf Basis von Databricks oder Microsoft Fabric). Unstrukturierte, semistrukturierte und strukturierte Daten laufen skalierbar zentral zusammen. KI-gestützte Governance-Regeln sorgen für vollautomatisiertes Cleansing und Master-Data-Management.

Weniger geeignet, wenn: Ihr Unternehmen erzielt seine Wertschöpfung komplett aus einem homogenen Standard-ERP (z.B. 100% OOTB SAP) ohne großen übergreifenden Analysebedarf.

Business Impact

Messbare Ergebnisse

100%AI-Ready Daten

Vollständige Datenverfügbarkeit etabliert das Fundament für zukunftssichere KI-Initiativen.

-70%Weniger Data Prep

Automatisierte Pipelines minimieren Aufwände bei Datenbereinigung und Mapping drastisch.

360°Kern-Entitäten-Sicht

Einheitliche Kunden-, Produkt- oder Lieferantenansicht ohne blinde Flecken der Silos.

Die Lösung in der Praxis

Architektur & Ablauf

Wie sich die KI nahtlos und sicher in Ihre Geschäftsprozesse einfügt.

1

Ingestion & Bronze Layer

Echtzeit- und Batch-Aufnahme unterschiedlichster Rohdaten (Logfiles, ERP, CRM) in einen hochskalierbaren, kosteneffizienten Data Lake.

2

Refinement & Silver Layer

Daten werden validiert, normalisiert und in standardisierte Schemata (z.B. Delta Tables) konvertiert. KI-Dienste helfen beim automatischen Schema-Mapping.

3

Analytics & Gold Layer

Bereitstellung hochgradig aggregierter Datenmodelle für BI-Dashboards, Machine Learning Workflows und externe APIs.

Häufige Fragen

Typische Einwände & Risiko-Management

"Brauche ich dafür nicht eine Armada an hochbezahlten Data Engineers?"

Lakehouses haben die Barrieren zur Datennutzung massiv gesenkt. Low-Code-Tools und KI-Assistenten (wie Co-Pilots in Databricks oder Fabric) ermöglichen es Data Analysten heutzutage, Aufgaben zu erledigen, die früher ausschließlich Hardcore-Engineern vorbehalten waren.

"Ist das nicht das gleiche wie unser altes Data Warehouse?"

Nein. Ein Data Warehouse zwingt Sie, alle Daten vorab in starre Strukturen zu pressen, was unstrukturierte Daten (Bilder, Dokumente für KI) ausschließt. Ein Lakehouse kombiniert die Flexibilität eines Data Lakes mit den Management-Fähigkeiten eines Warehouses.

Strategieberatung für Data Platforms

Sitzen Sie auf ungenutzten Datenschätzen oder scheitern KI-Piloten an der Datenqualität? Lassen Sie uns ein zukunftsfähiges Architekturmuster besprechen.

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Vertiefung

Ausgangslage, Wirtschaftlichkeit und Umsetzung.

Damit ein Use Case nicht nur interessant klingt, muss er in Prozessvolumen, Datenlage, Risiko und messbarer Wirkung übersetzt werden.

01

Konkrete Ausgangslage

Der Use Case lohnt sich, wenn wiederkehrende Aufgaben heute manuell geprüft, kopiert, beantwortet oder zwischen Systemen weitergereicht werden.

02

ROI-Logik

Der wirtschaftliche Hebel entsteht meist aus eingesparter Bearbeitungszeit, weniger Fehlern, schnellerer Reaktionszeit und besserer Auslastung vorhandener Teams.

Umsetzung in 4 Schritten

  1. Ist-Prozess und Volumen erfassen: Welche Vorgänge kommen wie oft vor und wie lange dauert die Bearbeitung?
  2. Daten- und Systemzugang prüfen: Welche Quellen, Freigaben und Schnittstellen werden benötigt?
  3. Pilot mit klaren Qualitätskriterien bauen: Testfälle, Fallbacks und Human-in-the-Loop definieren.
  4. Wirkung messen: Zeitersparnis, Fehlerquote, Durchlaufzeit und Akzeptanz im Team vergleichen.

Entscheidungsfragen vor dem Pilot

  • Ist der Prozess häufig genug, damit Automatisierung einen echten Hebel hat?
  • Sind die benötigten Daten digital verfügbar oder realistisch erschließbar?
  • Gibt es klare Regeln, wann die KI handeln darf und wann ein Mensch freigeben muss?

ROI-Beispiel

Konservative Beispielrechnung

Das entspricht rund 24.000 EUR manuellem Jahresaufwand. Bei 30 Prozent Entlastung entsteht ein rechnerisches Potenzial von ca. 7.200 EUR pro Jahr.

Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit hängt von Prozessvolumen, Datenqualität, Integrationsaufwand und Freigabeanforderungen ab.
Annahmen
  • 500 Vorgänge pro Monat
  • 8 Minuten manuelle Bearbeitungszeit
  • 45 EUR interne Vollkosten pro Stunde
  • 30 Prozent realistisch automatisierbarer Anteil